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Thema 1. Land und Leute

deutsch

Die Bundesrepublik Deutschland liegt im Herzen Europas. Es grenzt an neuen Staaten: an Dänemark im Norden, die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich im Westen, die Schweiz und Österreich im Süden und an die Tschechische Republik und Polen im Osten. Die Bundesrepublik ist Drehscheibe zwischen Ost und West, auch für Skandinavien und Mittelmeerraum. Als Mitglied der Europäischen Gemeinschaft und de NATO bildet Deutschland eine Brücke zu den mittel-und osteuropäischen Staaten. Die Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist 357000 Quadratkilometer. Die längste Ausdehnung von Nordennach Süden beträgt in der Luftlinie 876 km, von Westen nach Osten-640 km. Die äußersten Grenzpunkte sind: List auf der insel Sylt im Norden, das sächsische Deschka im Osten, das bayerische Obersdorf im Süden und seifkant (Nordrhein-Westfalien) im Westen. die Grenzen der Bundesrepublik haben eine Länge von insgesamt 3767 km. Deutschland zählt 82,1 Millionen Einwohner. die Bundesrepublik ist nach Russland der Bevölkerungsreichste Staat Europas, vor Italien mit 58, Großbritannien mit 57 und Frankreich mit 56 Millionen Menschen.

Das Klima ist gemäßt. Deutschland liegt im Bereich der Westwindzone zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Kontinentalklima im Osten. Große Temperaturschwankungen sind selten. Niederschag fällt zu allen Jahreszeiten. Im Winter schwankt die Durchschnittstemperatur zwischen 1,5 Grad Celsius im Tiefland und minus 6 Grad im Gebirge, und im Juli-zwischen 18 Grad im Tiefland und 20 Grad in den geschützten Tälern des Südens.

In Deutschland leben über 82 Millionen Einwohner, darunter 7,3 Millonen Ausländer. Die Bundesrepublik gehört zu den am dichtesten besidelten Ländern Europas. Nur in Belgien und den Niderlanden ist die Bevölkerungsdichte noch großer. Die Bevölkerung in Deutschland ist sehr unterschiedlich verteilt. Der Großraum Berlin mit seinen jetzt 3,6 Millionen Einwohnern wächst sehr schnell nach der deutschen Wiedervereinigung und am Ende des Jahrhunderts wird voraussichtlich acht Millionen Menschen zahlen. Im industriegebiet am Rhein leben mehr als vier Millionen Menschen- etwa 5500 pro Quadratkilometer. Weitere Ballungsgebiete sind das Rhein-Main-Gebiet mit den Städten Frankfurt, Wiesbaden und Mainz, die Industrieregion im Rhein-Neckar-Raum mit Mannheim und Ludwigshafen, das Wirtschaftsgebiet um Stuttgart sowie die Städte Bremen, Dresden, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Nürnberg/Fürth. Diesen nicht besiedelten Regionen stehen sehr schwach bevölkerte Gebiete gegenüber, wie die Norddeutsche Tiefebene, Gebiete der Eifel, des Bayerischen Waldes, der Oberpfalz der Markt Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommerns. Der Westen Deutschlands ist wesentlich dichter besidelt als die fünf neuen Ländern Osten. Dort leben auf rund 30% der Fläche nur ein Fünftel (16 Millionen) der Einwohner Deutschlands. Fast jeder dritte Einwohner der Bundesrepublik lebt in einer der 85 Großstädte (über 100000 Einwohner). Das sind rund 26 Millionen Menschen. Die Mehrheit wohnt dagegen in Dörfern und Kleinstädten. Deutschland zält zu den Ländern mit niedrigster Geburtenrate der Welt. Nach dem Zweiten Weltkriege kamen rund 13 Millionen deutsche Vertriebene und Flüchtlinge aus den früheren deutschen Ostprovinzen und aus Osteuropa in das Gebiet des heutigen Deutschland. Bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 und der hermetischen Abriegelung der Grenze durch die damalige DDR wuchs die Zahl der Flüchtlinge von Ost nach Westdeutschland. In dem sechziger Jahren kamen viele Gastarbeiter aus der Türkei, Italien, Jugoslavien und anderen Ländern in die Bundesrepublik.

Regionale Unterscheide. Im Laufe der letzten tausend Jahre ist das deutsche Volk im wesentlichen aus verschiedenen deutschen Stämmen wie den Franken, Sachsen, Schwaben und Bayern zusammengewachsen. Heute sind diese Stämme nicht mehr vorhanden, doch ihre Traditionen und Dialekte leben weiter. Die Grenzen der verschidenen Bevölkerungsgruppen sind mehr oder weniger verwischt, aber unterschidliche charakteristische Eigenschaften, die den Volksgruppen zugeschrieben werden, bleiben. So gelten die Mecklenburger als verschlossen, die Schwaben als sparsam, die Rheinländer als lebenslustig und die Sachsen als fleißig und pfiffig-dieese Reihe kann man fortsetzen.

Die deutsche Sprache.Deutsch gehört zur Gruppe der indogermanischen sprachen und ist mit der dänischen, norwegischen und schwedischen Sprache, mit dem Niederländischen und Flämischen, aber gemeinsamen Hochsprache geht auf die Bibelübersetzung durch Martin Luther zurück.

Deutschland ist reich an Mundarten. An Dialekt und Aussprache kann mann bei den meisten Deutschen erkennen, aus welcher Gegend sie stammen. Wenn beispielweise ein Friese oder ein Mecklenburger und ein Bayer sich in reiner mundart unterhalten, haben sie große Schwierigkeiten, einander zu verstehen.Während der deutschen Teilungen hatte sich in den beiden deutschen Staaten überdies ein unterschiedlicher politischer Wortschatz entwickelt. Auch kamen neue Wörter auf, die im jeweils anderen Staat nicht ohne weiteres verstanden wurden. Doch der Grundwortschatz und die Grammatik blieben im West und Ost gleich. Außerhalb Deutschlands wird Deutsch als Muttersprache in Österreich, in Lichtenstein, im größten Teil der schweiz, in Südtirol (Norditalien) und in kleineren Gebieten in Belgien, Frankreich (Elsaß) und Luxemburg entlang der deutschen Grenze gesprochen. Auch die deutschen Minderheiten in Polen und in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion haben die deutsche Sprache zum Teil bewahrt. Deutsch ist die Muttersprache mehr als 100 Millionen Menschen. Etwa jedes zehnte Buch in der Welt ist in deutscher Sprache geschrieben. Deutsch ist die Sprache, die am meisten übersetzt wird, es steht nach Englisch und Französisch an dritter Stelle.

Ausländische Mitbürger. Deutschland ist ein ausländerfreundlich Land. Von den über 82 Millionen Bewohner der Bundesrepublik sind 7,3 Millionen Ausländer. Sie sind gerne nach Deutschland gekommen und im Land geblieben. Jahrzenten war das Zusammenleben unproblematisch, wobei sich der Kreis von den Italiener, den ersten Gastarbeitern über die Spanier und Portugiesen zu den Jugoslawen und Türken weitere. Gelegentliche Spannungen im Alltag wurden durch Kollegialität und Freundschaften aufgewogen. Das Zusammenwachsen der EG und des Westens, die Auflösung des Ostblocks sowie die Zuwanderung aus asiatischen und afrikanischen Ländern bedingten eine deutliche Zunahme von Ausländern verschiedenster Hautfarbe in Deutschland. Schon seit langem bilden die Türken mit 2107000 Millionen die größte Gruppe unter den Ausländern. Weiter kommen die 558000 Italiener, die 346000 Griechen, 286000 Polen, 185000 Österreicher, 167000 Rumänien und 134000 Spanier. Zwischen 10000 und 115000 beträgt die Zahl der Iraner, Briten, US-Amerikaner und Niederländer, zwischen 60000 und 90000 der Bulgaren, Ungarn, Tschechen, slowaken und Franzosen. Wer von Ausländern in Deutschland spricht, denkt auch an 86000 Vietnamesen, 80000 Marokkaner, 53000 Libanesen, 44000 Schrilanker, 42000 Afganen und 36000 Inder, wobei die 61000 Personen aus der ehamaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik gekommen sind. Fast 60% der Ausländer leben schon zehn und mehrere Jahre in Deutschland. Mehr als zwei Drittel der ausländischen Kinder sind hier geboren. Die Bundesrepublik öffnet sich auch den Menschen, die in ihren Ländern aus politischen Gründen verfolgt werden. So hat Deutschland 1992 fast 80% aller in der gesamten Europäischen Gemeinschaft Asylsuchenden aufgenommen. Aber die Quote derer, die als tatsächlich politisch verfolgt anerkannt werden können, sinkt spürbar.

Verdienste der Ausländer. Die Bundesrepublik verdankt den ausländischen Arbeitsnehmerrn und selbständiegen Unternehmern viel. Sie tragen zum wirtschftlichen Aufstieg des Landes bei. In manchen deutschen Firmen mit Weltruf beträgt der Anteil der ausländischen Mitarbeiter 40%, so etwa bei der Simens AG. Die Zusammenarbeit deutscher und ausländischer Kollegen verläuft reibungslos, es kommt am Arbeitsplatz seltener zu Konflikten- anders, als in den Wohnorten, wo es nicht Übergriffe von Deutschen gegen Ausländer gibt.

Kriminalität gegenüber Ausländern. Ausländer und Deutsche wurden gemeinsam im Hebst 1991 von den krawallen und Brandstiftungen in Hoyerswerda, Saarlouis und anderswo aufgeschreckt. Das schlechte Beispiel fand leider Nachahmer an vielen Orten. 1990 wurden in der Bundesrepublik 200 Anschläge registriereten, 1991-1483 und im nächsten Jahr- schon 2285. Es kommt auch zu Mordanschlägen. In meisten Fällen sind die Täter Rechtsextremisten, junge Leute zwischen zwölf und zwanzig Jahren alt. Die meisten Bundesbürger verurteilen den Ausländerhass, die Regierung der Bundesrepublik verfolgt und bestraft hart die Gewalt gegen Ausländer. Die deutsche Politik hat vielfach ihre Solidarität mit den Ausländern bekundet. Die Bevölkerung, die Gewerkschaften und die deutsche Wirtschaft dokumentieren ihre Fürsorge für ihre Mitbürger in Kundgebungen, Versammlungen und anderen Aktionen.

Об авторе

Натаров Илья

Натаров Илья

Родился 09 апреля 1980 года в городе Баку, в этом же году переехал в Запорожье.
В 2003 году закончил Запорожский Государственный Университет и получил диплом преподавателя немецкого языка и немецкой литературы.

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