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Thema 6. Wirtschaft

deutsch

Der Arbeitsmarkt

Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den international führenden Industrieländern. Mit ihrer wirtschaftlichen Gesamtleistung steht sie in der Welt an dritter stelle; im Welthandel nimmt sie sogar den zweiten Platz ein. Seit 1975 gehört die Bundesrepublik der Gruppe der sieben großen westlichen Industrieländer (den sogennaten G-7) an.

1996 erreichte das Bruzosozialprodukt- der Wert aller erzeugten güter und Dienstleistungen- in den alten Bundesländern die Rekordmarke von 3541 Milliarden DM. Den Wiederaufstieg aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges in den Kreis der rührenden Industrienaktionen verdankt Deutschland weder Bodenschätzen noch Kapitalreserven, sondern vor allem der Tatkraft seiner Menschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war oft vom

„Deutschen Wirtschaftswunder“ die Rede. Ludwig Erhard, der erste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland, hielt wenig von diesem Bild. Er sagte, es sei kein Wunder, sonder die Konsequenz der ehrlichen Anstrengungen eines ganzen Volkes, menschliche Initiative, menschliche Freiheit und menschliche Energie gewesen.

In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte Massenarbeitslosigkeit das Bild. Von Mitte der fünfziger bis Anfang der siebziger Jahre herrschte praktisch Vollbeschäftigung. In den siebziger Jahren wurde die Arbeitslosigkeit zu einem wachsenden Problem. Erst in den achziger Jahren kam es wieder zu einem Beschätigungsboom. Nach der Wiedervereinigung im Jahre 1990 sank die Zahl der Arbeitlosen in den alten Bundeslädern dank einer guten Konjunktur. Aber in den neuen Bundeslädern stieg sie zunächst steil an. Dies war vor allem eine Folge des Überganges von der sozialistischen Planwirtschaft in die soziale Marktwirtschaft.

Seit 1950 stieg die Zahl der Erwerbstätigen in den alten Bundesländern von 20,4 Millionen auf 29 Millionen ende 1992. In den neuen Bundesländern gab es 1992 rund 6,7 Millionen Beschäfitgte. In beiden Teilen Deutschlands sind die Erwerbsquoten bis 1989 gestiegen, obwohl sich die Ausbildungszeiten verlängert und die Arbeitszeiten verkürzt haben. Das heißt: immer mehr Menschen (vor allem Frauern) sind in das berufsleben integriert worden.

1965 gab es in Deutschland eine Million ausländische Arbeitnehmer, 1973- auf dem Höhepunkt der Ausländerbeschäftigung- waren es 2,6 Millionen. Seitdem wird die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer gebremst. Im September 1998 waren in Deutschland rund 7,3 Millionen ausländischen Arbeitnehmer beschäftigt. An erster Stelle sind die Tüken, weietr kommen die Menschen aus Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und dem ehemaligen Jugoslawien.

Die Beschäftigung

Die Vollbeschätigung in den alten Bundesländern erreichte ihren Gipfel 1970. In den siebziger jahren sank die Zahl der Erwerbstätigen; die arbeitlosenquote nahm zu. 1975 gab es eine Million Arbeitlose. Anfang der achtziger Jahre gab es schon über zwei Millionen, 1999- über 3 Millionen.

In den früheren DDR herrschte nach offizieller Darstellung des Regimes Vollbeschätigung. Aber seriöse Schätzungen zeigen jedoch eine verdeckte Arbeitslosigkeit, die von 1,5 bis 3 Millionen betrug. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zusammenbruch der maroden DDR- Wirtschaft wurde das Problem in seinem ganzen Ausmaß erst offenbar. Die Regierung der Bundesrepublik versucht heute diese Situation zu verbessern.

Die Arbeitslosenversicherung

Eine umfassende gesetzliche Arbeitslosenversicherung gibt es in Deutschland seit 1927. Heute ist sie durch das Gesetz von 1969 geregelt. Versicherungspflichtung sind grundsätzlich alle Arbeitsnehmer. Die Mittel für die Versicherung werden zur Hälfte durch Beiträge der Arbeitnehmer und der Arbeitsgeber aufgebracht. Arbeitslosengeld kann beanspruchen, wer arbeitslos wird für eine bestimmte Zeit Beiträge gezahlt hat.Das Arbeitslosengeld beträgt bis zu 68% des Nettolohns. Es wird höchstens ein Jahr, bei älteren Arbeitslosen maximal 32 Monate lang gezahlt. Wer dann noch immer arbeitslos ist, kann Arbeitslosenhilfe beanspruchen. Sie kann bis zu 58% des Nettolohns ausmachen.

Lebensstandart

Die Deutschen haben in den vergangenen Jahreszeiten stetige Einkommensteiherungen erlebt. Fünfzig Jahre seit dem dem ende des Zweiten Weltkrieges haben zu einem für Deutschland beitspiellosen Wohlstandzuwach geführt. Rund die Hälfte der Arbeitsnehmer besitzen Haus– oder Wohnungseigentum. Auch in den neuen Bundesländern nähert sich schon wenige Jahre nach der Vereinigung das Wohlstandsniveau dem westlichen Standart.

1964 betrug das Monatseinkommen eines Vier–Personen–Arbeitsnehmer–Haushalts in den alten Bundesländern 904 DM. Für den privaten Verbrauch wurden 823 DM ausgegangen, davon fast zwei Drittel für Nahrung, Kleidung und Wohnung. 1999 lag das Einkommen eines westdeutschen Durchschnittshaushalts bei monatlich mehr als 7641 DM. Davon wurden nur noch rund die Hälfte für Nahrung, Kleidung und Wohnung ausgegeben. Dafür sind die Ausgeben für Freizeit, Auto, Bildung und Telefon sehr gestiegen.

Die Industrie

Das rückgrat der deutschen Wirtschaft ist die Industrie. Im vereiten Deutschland beschäftigen die rund 52000 Industirebetriebe an die 7,5 Millionen Menschen– so wir kein anderer Wirtschaftszeig. Nur etwa 2,5% der Industriebetriebe sind Großunternehmen mit mehr als 1000 beschäftigen; etwa zwei Drittel sind dagegen Betriebe mit weniger als 100 mitarbeuter. Die Großunternehmen spielen trotzdem eine bedeutende Rolle. Fast vierzig Prozent (3,5 Millionen) aller Industriebeschäftigten arbeiten in Großbetrieben. Allein der Simenskonzern beschäftigt 413000 Menschen. Weltbekannt und oft auch mit Filialen sind Firmen wie die Autohersteller Volkswagenwerk, BMW und Daimler-Benz, die Chemiekonzerne Hoecht, Bazern und BASF, die Ruhrkohle AG, der Elektrokonzern Simens, die Energiekonzerne VEBA und RWE oder die Bosch–gruppe. Fast alle Konzerne sind Akitengesellschaften.

Das Handwerk

Im Vergleich zur Industrie ist das Handwerk in der Bundesrepublik Deutschland der kleinere, allerdings weit ältere und traditionsreiche Wirtschaftsbreich. Im Mittelalter stand das deutsche Handwerk in hoher Blüte . Aber auch heute hat das Handwerk als ein Wirtschaftsfaktor eine große Bedeutung. Die Handwerkerbetriebe bilden das Bindeglied zwischen Industrie und Verbraucher, denn Industrieerzeugnisse müssen gewartet und repariert werden, so z.B Kraftfahrzeuge und Maschinen. Aber Handwerk produzieren auch selbst, Bäcker, Konditoren und Schlachter sorgen für ein vielfältiges Angebot an Lebensmitteln. Häuser werden in Deutschland immer noch überwiegend von Mauern, Zimmerleuten, Installateuren und Malern errichtet und gebaut. In vielen dienstleistungsbetrieben arbeiten Friseure, Schornsteinfeger, Gebäudereiniger. Aus zewei gründen hat das Handwerk für die deutsche Wirtschaft eine besondere Bedeutung. Erstens bietet es Raum für eine große Zahl von Arbeitsplätzen. Zweitens zählen die Handwerkbetriebe zu den wichtigsten Ausbildungsstätten. Dort erlernen rund 40% aller Lehrlinge in der Bundesrepublik einen Beruf.

In vereinten Deutschland gab es 1996 rund 650000 handwerkbetriebe mit durchschnittlich acht Personen je Betrieb. Der bedeutendste Handwerszweig ist das Handwerk der Mauer, Beton–, Stahlbeton– und Straßenbauer.

Landwirtschaft

Rund die Hälfte der 36 Millionen Hektar Gesamtfläche wird in der Bundesrepublik Deutschland landwirtschaftlich benutzt. Deutschland damit nicht nur ein hochentwickeltes Industrieland, es hat eine leistungsfähige landwirtschaft die hochweritge Nahrungsmittel erzeugt. Die wichtigsten Produkte der westdeutschen Landwirtschaft sind Milch,Schweine-und Rindgleisch sowie Getreide und Zuckerrüben. Regional spielen aber auch Sonderkulturen wie Wein, Obst und Gemüse eine große Rolle. Heute überschreitet das Angebot bei wichtigen Produkten wie z.B Getreide und Rindfleich die Nachfrage. Deshalb ist die Eroberung des Markets eine wichtige Aufgabe der Agrarpolitik des Landes. Trotz schwierigkeiten in den Abnehmerländern konnte die deutsche landwirtschaft 1992 einen neuen rekord im Export aufstellen: Erzeugnisse im Gegenwert von 34 Millarden DM wurden exportiert. Der Import betrug 37 Milliarden DM: Deutschland ist der weltgrößte Importeuer von Agrarerzeugnissen.

Das Bild der Landwirtschaft in westdeutschland wird noch immer vom Familienbetrieb geprägt. Über 70 aller Betriebe bewirtschaften eine Fläche von weniger als 50 Hektar. Die Tierhaltung wird auch in kleineren Beständen betrieben, sogenannte Agrarfabrien sind die Ausnahme: rund 80% der Michkühle werden in Beständen weniger als 40n Tieren gehalten, 80% der Mastschweine –in Beständen mit weniger als 600 Tieren.

Neben der Nahrungsmittelproduktion hat die Landwirtschaft in der dicht besiedelten, hochindustrialisirerten Bundesrepublik noch bdeutende Aufgaben. Dazu gehören:

  • die Erhaltung und Pflege der natürlichen Lebensgrundlagen,
  • die Pflege einer attraktiven Landwirtschaft als Leben-Siedlungs-,wirtschafts-und Erholungsraum,
  • die Lieferung agrarischer Rohstoffe für die Industrie.

Forstwirtschaft

Fast ein Drittel der Fläche von Deutschland– 10,7 Millionen Hektar– ist vom Wald bedeckt. Das waldreichste Bundesland ist mit rund 41% Anteil an der Gesamtfläche Rheinland–Pfalz, das waldärmste Flächenland mit rund 10% Waldanteil ist Schleswig–Holstein.

Insgesamt werden in Deutschland jährlich zwischen 30 und 40 Millionen Meter Holz eingeschlagen. Damit werden zwei Drittel des Inlandsbedarfs gedeckt. Deutschland ist eines der größten Holzexportländer in der Welt.

Der Wald ist nicht nur als Rohstoff wichtig. Er dient als Erholungsgebiet für Menschen. Außerdem hat der Wald einen günstigen Einfluss auf Boden, Luft und Klima. 1975 wurde das „Gesetz zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft erlassen. Oberstes Ziel der Forstpolitik in Deutschland ist es, den Wald in seiner Ausdehnung und seinen Leistungen zu erhalten, seine Fläche zu vermehren und seine Bewirtschaftung nachhaltig zu sichern.

Der Außenhandeln

Die Außenbeziehung spielen im Wirtschaftsleben Deutschlands eine Schlüsselrolle. Die Außenhandelpolitik der Bundesrepublik ist liberal, ihre Prinzipien sind Abbau von Zöllen und anderen Handeslbeschränkungen. Die konsequente Öffung zur Welt hat dazu geführt, dass Deutschland mit den Vereinigten Staaten und Japan eine Spitzenstellung im Welthandel einnimmt. Der Gesamtwert der Ein-und Ausführ der alten Bundesrepublik stieg von 19,7 Milliarden DM im Jahr auf über 1308 Milliarden DM im Jahr 1992. Die Ausführ überstieg die Einruhr. Fast jeder dritte Erwerbstätige arbeitet heute in der Bundesrepublik für den Export. An der Spitze der Ausfuhrgüter stehen Kraftfahrzeuge, Maschinen, chemie und elektronische Erzeugnisse. Als Merkmalle deutscher Exporte gelten weltweit ein hoher Qualitätsstandart ein umfassender Service und die zuverlässige Erhaltung von Lieferfristen.

Zu den wichtigsten Einfuhrgütern gehören Rohstoffe, Agrarprodukte, elektrotechnische Erzeugnisse und Textilien-Waren. Deutschlands wichtigster Handelspartner ist Frankreich. 1992 führte die Bundesrepublik für rund 87 Milliarden DM Waren und Dienstleistung nach Frankreich aus; die Einfuhr aus Frankreich erreichte 76,4 Milliarden DM. Weitere wichtugste Exportländer für die deutsche Wirtschaft sind Italien, Großbritannien, die Niderlande und Belgien/Luxemburg.

Danach folgen die Vereinigten Staaten.

Insgesamt beträgt der Außenhandel der Bundesrepublik mit europäischen Staaten 70 bis 75%, mit dem asiatischpazifischen Raum zehn bis 15%, mit Nordamerika rund 7%, mit Afrika und Lateinamerika jeweils 2%.

Soziale Sicherheit

Das System der sozialen Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland ist in der vielen Jahren gewachsen. Seine hohe Leistungsfähigkeit wird auch im Ausland anerkannt. Der Staat hat soziale Gesetze geschaffen, die von der Sicherung bei Krankheit, Unfall und alter bis zu Kindergeld, Wohngeld oder Arbeitslosengeld reicht. Der Staat garantiert seinen Bürger die Sicherung existieller Lebensbedingungen.

Rentenversicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Grundpfeiler der sozialen sicherheit in der Bundesrepublik. Sie gewährleistet, dass die Erwerbstätigen nach ihrem Ausscheiden aiús dem Berufsleben einen angemessenen Lebensstandart halten können.

Alle Arbeiter und Angestellten sind gesetzlich rentenversichert. Die bieträge zur Renteversicherung betragen gegnwärtig 17,5% des Bruttoverdintes. Die Renteverischrungzahlt Altersrenten und Rente wegen Berufsoder Erwebsunfähigkeit. Nach dem Tod des Versicherten erhalten die Hinterbleibenen einen bestimmten Prozentsatz seiner Rente.

Die Altersrente wird in der Regel ab Vollendung des 65. Lebensjahr gezahlt. Unter bestimmten Vorraussetzungen kann sie schon ab Vollendung des 63. oder 60. Lebensjahrs gezalt werden.

Frauen können ihre Altersrente mit 60 erhalten. Die Hohe der Rente richtet sich vor allem nach der Höhe der versicherten Arbeitsengelte. Mit der Rentereform von 1992 erhalten die Rentner die Möglichkeit, eine Teilrente zu erhalten und teilweise weiterzuarbeiten.

Die Rente beträgt rund 70% des durchschnitlichen Nettoeinkommens und lag 1992 bei rund 1850 DM bei Männern; Frauern erhieten durchschnittlich 1150 DM.

Renten zu zahlten, ist nicht die einzige aufgabe der Renteversichrung. Sie dient darüber hinaus der Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit der Versicherten (Rehabilition). So ermöglicht sie ihnen Kuraufenthalte und unterstützt sie, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen einen neuen Beruf erlernen müssen.

Betriebsrenten. Eine wertvolle Ergänzung zur gesetzlichen Renteversicherung bilden die „Betriebsrenten“, die viele Unternehmen ihren Mitarbeitern freiwillig als zusätzliche Altersrente zahlen.

Krankenversicherung. Fast alle Einwohner der Bundesrepublik sind krankenversichert (90% der Bevölkerung), sei es als Pflicht-oder freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Versicherung oder als Mitglieder einer privaten Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung besteht Versicherungspflicht für alle Arbeiter, außerdem für Angestellte und einige andere Berufsgruppen bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze. Krankenversichert sind auch Rentner, Arbeitslose, Auszubildende und Studenten. Je nach Beruf sind die Arbeitnehemer über die Orts-Betriebs-oder Innungskrankenkasse, die Bundesknappschafte oder landwirtschaftlichen Krankenkassen versichert.

Die Krankenkasse bezahlt die Kosten ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung, dazu Arznein, Heil-und hilfsmittel sowie die Krankenhausbehandlung. Bei notwendigen Kuren übernimmt die Kasse ganz oder teilweise die Kosten. Zu ihren Leistingen zahlen auch Mutterschaftshilfe, Familienhilfe und häusliche Krankenpflege. Im Krankheitsfall hat der Arbeitsnehmer Anspruch auf die Weiterzahlung von Lohn und Gehalt durch den Arbeitsgeber. Manche Krankenkassen zalen bis zu 78 Wochen Krankengeld.

Die Unfallversicherung. Schutz und Hilfe bei Arbeitsunfällen und Beruskrankheiten bietet die gesetzliche Unfallversicherung. In der Bundesrepublik sind alle Arbeitsnehmer gesetzlich Unfall

Versichert, ebenso die Landwirte. Andere, auch Studenten, Schüler und Kinder können sich freiwillig versichern lassen.

Kindergeld. Für jede Familie bedeutet die Erziehung und Ausbildung der Kinder eine starke wirtschaftliche Belastung. Um diese Familienlast auszugleichen, wurde das Bundeskindergesetz erlassen. Heute erhält jedes Kind in der Familie kindergeld bis zu 16 Jahren, bei Schul-und Berufsausbildung bis zu 27 Jahren. Für das erste Kind gibt es monatlich 70 DM, für das zweite Kind 130 DM, für das dritte 220 DM, für das vierte und jedes weitere Kind 240 DM. Beim Eltern mit höheren Einkommen ist das kindergeld ab dem zweiten kind niedriger. Seit 1986 gibt es auch ein Erziehungsgels für Mütter und Väter, das je Kind monatlich 600 DM beträgt und in den ersten sechs Monaten gezalt wird. Außerdem können Mütter und Väter, die ihr Kind selbst betreuen wollen, Erziehungsurlaub bis zu drei Jahren beanspruchen. Während dieswer Zeit besteht grundsätzlich Kündigungschutz.

Kriegsopferversorgung. Aufgabe der Kriegsopferversorgung ist es, Kriegsbeschäftigte, Kriegerwitwen und Kriegerwaisen wenigstens finanziell zu entschädigen. Die Kriegsopfer erhalten Renten, außerdem gibt es Heilbehandlung, Arbeits-und Berufsförderung für Kriegsbeschäftigte. In gleicer Weise werden gesundheitlich geschädigte Soldaten der Bundeswehr und Opfer von Gewalttaten sowie deren Hinterbleibene.

Sozialhilfe. Sozialhilfe bekommen in der Bundesrepublik Personen, die sich nicht selbst helfen können und keine Hilfe von andere Seite erhalten. Nach dem Sozialhilfegesetz hat jeder Einwohner der Bundesrepublik– ob Deutscher oder Ausländer–in derartigen notlagen Anspruch auf Sozialhilfe. Sozialhilfe wird von den Ländern und Gemeinden geleistet. 1992 betrugen die Ausgaben für Sozialhilfe 42,5 Milliarden DM.

Об авторе

Натаров Илья

Натаров Илья

Родился 09 апреля 1980 года в городе Баку, в этом же году переехал в Запорожье.
В 2003 году закончил Запорожский Государственный Университет и получил диплом преподавателя немецкого языка и немецкой литературы.

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