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Lexikologie

Vorlesung 2. Das Wort als Forschungsgegenstansd der allgemeinen und der deutschen Lexikologie. Wortforschungsmethoden.

deutsch

Allegemeines zum Begriff des Wortes und zur Wortdefinition

Daß die Wort die Grundeinheit der sprachlichen Realität darstellt, läßt sich heute nicht mehr bestreiten.Die Anerkenung des Wortes als Grundeinheit der Sprache und der Sprachanalyse hebt aber die Schwierigkeiten nicht auf, die mit seiner Definition verbunden sind. Die Hauptschwierigkeiten sind durch manche Wiedersprüche im Wesen des Wortes selbst zu erlkären, besonders durch seine Beziehung zu den benachbarten sprachlichen Einheiten- zum Morphem und zum syntaktischen Wortfüge durch die Möglichkeiten es von verschiedenen Seiten aus zu betrachten durch die Sonderzüge des Wortes in verschiedenen Sprachen.In der Fachliteratur wird die Meinung vertreten, bei einer exakteren Wortdefinition habe man seine Besonderheiten in jeder einzelnen Sprache im Auge zu behalten. Für diesen Aspekt der Wortanalyse sind die Aufsätze charakteristisch, die als Ergebnis einer am Institut für Sprachwissenschaft der UdSSR im Jahre 1960 geführten Diskussion in einem speziellen Sammelband erschienen sind. Das deutsche Wort als strukturelle d.h. phonetische, morphologische und syntaktische Ganzheit hat manche Besonderheiten, die es von den übrigen sprachlichen Einheiten unterscheiden. Die eröterten Kriterien des Wortidentität werden durch seine Funktion beim Kommunikationprozeß als einer relativ selbständigen einheit ergänz. Das Wort bezeichnet einen Gegenstand oder eine Erscheinung der Wirklichkeit das heißt, daß seine ideelle Seite die Nennung eines Gegenstandes oder einer Erscheinung ist.

Das Wort als linguistischen Zeichen

Der Zeichenchakter der Sprache wird heute als eines ihrer universallen Merkmale anerkannt. Dennoch gibt es bis jetzt verschiedene Auffassungen des Problems; die noch ungelösten Fragen lassen auf folgenden Weise verallgemeinern:1. Ist die Sprache ein System von Zeichen wie jedes andere semiotische System und- wenn sie sich von den übrigen Systemen unterscheidet- welche Unterschiede sind da hervorzuheben? 2. Ist eine sprachliche Einheit als bilaterales Zeichen aufzufassen, das gleichzeitig das Bezeichnende und das Bezeichnete darstellt?

Das Wort als Grundeinheit der Sprache muß als deren Grundzeichen betrachtet werden. Seine bilaterale Natur findet ihren Audruck in der strukturellen Ganzheit und der ideellen Seite: Nur auf diese Weise kann es seine repräsentative, gnoseologische und Kommunikative Funktion erfüllen. Dabei muß unterstrichen werden, daß ideelle Seite des Wortes nicht außerhalb der Gegenstände und Etscheinungen der realen Welt existiert; sie ist nicht ablösbar von dem Gegenstand oder der Erscheinung auf die das Wort bezogen ist. Also: die Sprache ein System von Zeichen, aber Zeichen besonderer Art, die man nicht den willkürlichen, künstlich infilge einerbestimmten Vereinbarung entstandenen Zeichen, sowie den natürlichen Symptomen einer Erscheinung gleichstellen kann.

Die semantische Struktur des Wortes

Der Begriff der lexikalischen Bedeutung.

Typen der Wortbedeutung

Die Bestimmung der lexikalischen Bedeutung des Wortes als eines linguisitschen Zeichen ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden.

Ungeachtet der bedeutenden Anzahl von Arbeiten, die der Semantik gewidmet sind, bleibt das Problem der Bedeutung des Wortes in vielem ungegnügend erklärt, und die semantischen Theorien sind oft durch hypothetischen Charakter, wiedersprüchliche Thesen und Ergebnisse gekennzeichnet. Betrachtet man das Wort vom linguistischen Standpunkt aus so ist in erster Linie in Betracht zu ziehen, daß zwischen Wortstruktur und Wortbedeutung eine bestimmte Asymetrie besteht. Das heißt, daß einerseits mehrere Wörter mit unterschiedliche Struktur ein und dieselbe oder ähnliche Bedeutung zum Ausdruck bringen, andererseits aber die meisten Wörter mehrdeutig sind. Beide Faktoren haben bis jetzt keine einheitliche Erklärung erhalten. Im ersten Fall handelt es sich um Synonimie, d.h um Wörter mit gleicher oder änlicher Bedeutung-aber wieläßt sich die Grenze zwischen “gleich” und “ähnlich” feststellen? Im zweiten Fall tritt das Problem der Abgrenzung zwischen der Mehrdeutigkeit und der Homonymie aus und bei der Mehrdeutigkeit-das Problem der Kriterien der sogennanten Hauptbedeutung, der die übrigen Bedeutungen untergeordnet sind. In der Fachliteratur pflegt man virtuelle und aktuelle Bedeutungen zu unterscheiden, mit anderen Worten potentielle Bedeutungen und solche, die Kommunikationsprozeß realisiert werden.Die virtuellen Bedeutungen bilden das Bedetungsgefüge (die semantische oder Gedankenstruktur) des Wortes. Eine der virtuellen Bedeutungen muß als Hauptbedetung betrachtet werden. In bezug auf ihre Ausonderung gibt es verschiedene Meinungen. Vom diachronen Standpunkt aus fällt sie mit der “Anfangsbedeutung”, d.h. mit der etymologischen Bedeutung zusammen, die der historischen Entwicklung des Wortes zugrunde liegt. Solche Deutung entspricht nicht der synchronen Sprachbetrachtung. Eine andere Möglichkeit besteht in der Suche nach dem Allgemeinen, das die verschiedenen Bedeutungen zusammenhält. Diese Deutung kann bei der allgemeine Analyase eines mehrdeutigen Wortes nützlich sein, entspricht aber keinem reellen Wort im Kontext.

Wort-Bedeutung-Begriff

Die lexikalische Bedeutung des Wortes ist mit seiner gnoseologischen Bedeutung untrennbar verbunden, denn sie ist vor allem zu verstehen als seine außersprachliche Gerichtetheit-auf einen Gegenstand, eine Erscheinung, eine Beziehung der realen Welt, mit anderen Worten-auf ein bestimmtes Denotat. Die denotative Beziehung wird in dieser oder jener Situation realisiert, die sich im Kotext widerspiegelt; wie oben gezeigt wurde kann sie-bei einem mehrdeutigen Wort-variiren. Indem der Begriff die Basis für die lexikalische Bedetung des Wortes bildet, ist er mit dieser Bedetung nicht identisch. Die Bedetung ein und desselben Wortes kann der Breite des Begriffes entsprechen, sie kann auch (im Falle der Polysemie) verschidene,wenn auch untereiander verbundene Begriffe umfassen.

Die Bedetung des Wortes in ihrem engen rein lexikalischen Sinne wird von uns verstanden als seine gegenständliche Beziehung, die in dieser oder jener Situation erscheint,und die im Kontext ihren Ausdruck findet. Die lexikalische Bedetung des Wortes als linguistiasche Kategorie isi vom Begriff als logischer Kategorie nict zu trennen, wenn es hier auch keine völlige Identität gibt. Die Bebeutung des Wortes und der Begriff stellen die ideelle Seite des Wortes dar, befinden sich in ständiger Wechsekwirkung und decken sich dabei nicht. In der wechselseitigen Verbindung und in wechselseitigen Einfluß der allgemeinen und besonderen Aspekte der Bedeutung der Wörter und ihrer Verbindung zu den Begriffen kommt die Dialektik des Allgemeinen und Besonderen in der Sprache und im Denken zum Ausdruck.

Semantische und strukturell–semantische Wortforschungsmethoden

a) Aufgaben der Semasiologie und der Onomasiologie. Gruppierungen der Wörter auf Grund ihrer semantishen Beziehung zueinander

Es muß in erster Linie betont, daß die ideelle Seite des Wortes, sein “Inhalt”, verschiedene Elemente einschließt und zwar: seine Semantik im eigentliche Sinne des Wortes das heißt seine lexikalische Bedetung, seine Gerichtetheit aus ein Denotat; lexikalisch-grammatische Besonderheiten, die es als Wortart kennzeichnen; rein grammatische Bedeutungen, die seine Beziehungen zu anderen Wörtern in der Syntagmatik zum Ausdruck bringen, seine stilistische Merkmale. Als Gegenstand der Lexikologie bedarf selbstverständlich die lexikalische Bedeutung des Wortes einer speziellen Beleuchtung.

Die Vielseitigkeit und die Kompliziertheit dieses Problems des Wortes zieht von jener die Aufmerksamkeit der Sprachforscher an, was die Entwicklung verschiedener Wortforschungsmethoden verursacht. Zu den „klassischen“ Methoden der semantischen Wortanalyse gehört die Betrachtung des Wortschatzes vom Standpunkt der Semasiologie und der Onomasiologie. Die Semasiologie-d.h die Bedeutungslehre-geht vom Lautbild des Wortes aus, das verschidene Bedeutungen und Bedeutungsschattirungen zum Ausdruck bringen kann. Von diesem Standpunkt aus wurden die Wörter sei den ältesten Perioden der Entwicklung der Sprachlehre untersucht, meist aber in diachronischen Sicht, d.h im Lichte des Bedeutungswandels.

Als Resultat der semasiologen Prozesse ist die Polysemie der in der heutigen Sprache funktionierenden Wörter zu betrachten. Die Mehrdeutigkeit des Wortes unterscheidet sich von der Homonymie durch die innere Gebundenheit der aktuellen Bedeutungen, die bei den Homonymen vollständig fehlt. Dabei gibt es zwei Arten von Homonymie: 1. Wörter verschidener Herkunft, die im Laufe der Entwicklung des Wortschatzes in ihrer Lautform zusammengefallen sind; 2. etymologisch verwandte Wörter, die ihre swemantische Nähe verloren haben.

Die Onomasiologie als „Bezeichnungslehre“ geht nicht von der lautlichen Hülle des Wortes, sondern von der lexikalischen Bedeutung aus, die verschiedene Wörter zum Ausdruck bringen können.

Vom Standpunkt der Diachronie berühren sich beide Aspekte der Bedeutungslehre- die Semasiologie und die Onomasiologie-, führen aber zu verschiedenen Resultaten. In der Synchronie wird die Onomasiologie durch das Vorhandensein von Synonymen gekennzeichnet. Aber auch hier gibt es Unterschiede in der Frequens des Gebrauchs, oft im Zusammenhang damit, daß die Synonyme funktional-sitilistisch differenziert. Zu den stilistischen Synonymen gehören auch solche Wortpaare wo das eine Glied neutral, das andere mehr oder weniger expressiv gefärbt ist. In der heutigen Sprachlehre wird dem Problem der Varianten innerhalb der Identität einer sprachlichen Einheit (und zwar auf verschiedenen Ebenen) besondere Aufmerksamkeit zugewendet. So entsteht die Frage, welche Rolle die Lexemvarianten im Wortschatz spielen und in welcher Beziehung sie zu den obigen semantischen Gruppierungen stehen. Da das Wort ein bilaterales Zeichen ist, sind bei der Bestimmung seiner Identität beide Ebenen- die Inhaltsebene und die Ausdrucksebene- in Betracht zu ziehen. Auf Grund der von manchen Linguisten vertretennen Meinung liegt die Identität des Wortes in folgendem Fall vor: wenn eine der Ebenen stabil bleibt und die andere in bestimmten Grenzen, d.h. beim Vorhandensein einer festen Invariante, variiert.

Die semantischen Varianten eines mehrdeutigen Wortes unterscheiden sich von den Homonymen als selbständigen Lexemen ohne semantischen Varianten, die sie miteinander verbinden sollten; die strukturellen Varianten (die auch semantisch nicht vollständig zusammenfallen).

So lassen sich im Wortschatz folgende Gruppierungen von Wörtern aussondern:

  1. Mehrdeutige Wörter, die als semantische Varianten ein und desselben Worters zu betrachten sind.
  2. Homonyme-gleichlautende Lexeme, die miteinander semantisch nicht verbunden sind.
  3. Strukturelle Varianten mit gleicher Bedeutung und einer strukturellen Invariante.
  4. Synonyme-Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung und grundverschiedener Struktur.

In der klassischen Wortlehre sondert man, neben den Homonymen und den Synonymen, Antonyme aus, die man als „Wörter mit gegensätzlicher Bedeutung definiert. Es gibt einige spezielle Arbeiten, die der Antonymie in verschiedenen Sprachen gewidmet sind;dabei bleibt das Problem in seinem ganzen Umfang noch ungelöst. Man versucht die Antonyme vom Standpunkt der Logik oder der sprachlichen Semantik zu untersuchen. In den letzten Jahern sind einige Arbeiten erschinen, die der Antonymen in der deutschen Sprache gewidmet sind. Sowohl Zavjalova, als auch Kornejeva untersuchen die Antonyme im Bereich nur einer Wortart und betonen, daß jede Wortart in dieser Hinsicht eine ihr eigene Spezifik besitzt. Zavjalova analysiert die Adjektive vom Standpunkt des Maßes der Qualität, das der Antonyme innerhalb dieser Wortarte zugrunde liegt. Kornejeva geht bei der Analyse der verbalen Antonyme von zwei Momenten aus: vomn dem Sembestand der korrelativen Lexeme undvon ihrer Distribution im Kontext.

b) Die „Feldtheorien“ bei der Erforschunf des Wortschatzes

Die deutsche verfügt wie jede andere Kultursprache über einen praktisch unendlichen Wortbestand, der „ein offenes System“ darstellt, das sich in ständiger Bewegung befindet. Dennoch versuchten die Linguisten von jeher Lexik auf der Basis verschiedener Prinzipien in Klassen, Ränge und Kategorien einzuteilen. Nach ihrer Herkunft werden die Wörter der deutschen Sprache in deutsche Wörter (populäre und wenig gebrauchte) und Internationalismen eingeteit. Eine Klassifizierung, die die formalen Kennzeichnen der lexilalischen Einheiten, und zwar nicht nur ihre weite lexikalische Bedeutung, sondern auch ihre grammatischen KategorienundFormen und ihre syntaktische Distibution in Betracht zieht, ist ihre Einteilung in Redeteile (Wortarten) unabhängig davon, wie sie sich gesraltet, vgl die sogenannte“klassische“ Klasifizierung in 10 oder 12 Gruppen in den deutschsprachigen und inländischen normativen Grammatiken Klasifizierungen, die im Verhältnis zu der traditionellen mehr oder weniger modifiziert und auf dem Wege der Verallgemeinerung, Umgruppierung und Einführung neuer Termini „modernisiert“ worden sind.

In der Tat die traditionelle Gliederung der Wörter nach Synonymen und Antonymen, die Untersuchung der lexikalischen Einheiten vom Standpunkt ihrer Polysemie und die Aussonderung der Homonyme weder den Wortschatz als Ganzes umfassen, noch gat erschöpfend den Systemcharakter der korrelierenden lexikalischen Gruppen feststellen. Es entstehen andere Arten von symantischen Klassifikationen, die größere Gruppen von Lexemenauf Grund des semantischen Printips aussondern. Versuche für Begründung solcher Klassifikationen sind bereits in den Arbeiten mancher rissischen Linguisten am Ende 19. und am anfang des 20.Jahrhunderts vorhanden. Unter deutschen Sprachwissenschaftlern widmen sich der Untersuchung der systemhaften Gliederung der Lexik in der ersten Hälfte des Jahrhunderts Wartburg, Dornseif und einige andere Sprachforscher.

Das Streben, den Wortschatz vom Standpunkt der Symantik zu Systematisierung, hat in den letzten Jahrzeiten eine spezifische Art von Forschungen hervorgerufen, die als eine „Beziehungstheorie“ zu betrachten. Diese Theorie charakterisiert gleichzeitig so unterschiedliche Schulen wie die kopenhagensche Glossematik, den Neohumboldtianismus in der BRD und den amrikanischen Diskriptivismus. Eine spezifische Entwicklung findet Theorie der lexikalischen Korelationenbei den Vertreten des Neohumboldtianismus in der BRD, in erster Linie in den arbeiten von L. Weisgerber, der sein „Gesetzt des Feldes“ sowohl mit dem Begriff der „geistigen Zwischenwelt“ als auch mit dem Begriff des „Geistes der Muttersprache“ verknüpft.

Die „sprachliche Zwischenwelt“ enthalte reine Ideen die sich mit Hilfe von „sprachlicen Zugriffen“ in der Sprache realisieren; eine sprachliche Zwischenwelt könne aber keinen anderen als muttersprachliche Charakter haben- die Sprache eines Deutschen wird mit seinem Bewußtsein identifiziert. Was das „sprachliche Feld“ als solche angeht, so sei es „ein Ausschnit aus der sprachlichen Zwischenwelt, der durch die Ganzheit einer in organischer Gliederung zusamenwirkenden Gruppe von Sprachzeichen aufgebaut ist“. In seiner späteren Arbeit betont Weisgerber die Idee von F. De Saussure in bezug auf den Unterschied zwischen „Valeur“und „Signikation“: „Valeur“ entspreche der Stellung des Wortes im System; „Signiikation“; sei an ein einzelnes Zeichen gebunden. Auch wird wiederum der muttersprachliche Charakter des Feldbestandes hervorgehoben, denn der letzte könne nur aus der Sprache selbst entnommen sein.

Die Theorie des „sprachlichen Feldes“ von L. Weisgerber befindet sich in beträchzlichem Maße in Übereinbestimung mit den Ideen von J.Trier, nach dem die „semantischen Felder“ bestimmte Sinnbezirke umfassen. Die Bewertungsskala Triers (von „sehr gut bis „ungenügend“) wird von L. Weisgerber als anschauliches Beispiel für die Relativität der Bedutungen der einzelnen Wörter angeführt: Ihre wirkliche Funktion verändert sich in Abhängigkeit davon, ob man ein fünfgradies System („sehr gut“, „gut“, „gegnügend“, „mangelhaft“, „ungenügend“), ein viergradies System: („sehr gut“, „gut“, „gegnügend“ „nicht gegnügend“) oder ein sechsgradies System: („sehr gut“, „gut“, „befriedigen“, „ausreichend“, „mangelhaft“, „ungenügend“) ansetzt.

Die idealisischen und von der sprachlichen Trealität anweichenden Voraussetzungen der Theorie der semantischen Felder haben eine gründliche kritische Beleuchtungen in userer Fachliteratur erhalten. In der Methodik der lexikalischen Analyse ist aber das Streben fruchtbar, die systemhafte Organisation der Lexik zu erforchen, die systemhaft-semantischen Beziehungen zwischen den Wörtern aufzuhellen, befreit nicht nur vonden idealistischen Voraussetzungen des Neohumboldtianismus und den abstrakten Kalküs der Glossematik, sondern auch von der übermäßigen Begeisterung für die „Relativität“ der Bedeutungen,die den Begriff der Bedeutung selbst aufhebt. Die Theorie der „syntaktischen Felder“ berührt sich mit der Valenztheorie, die in den letzten Jahren besonderes Interesse der Linguisten erregt:in beiden Fällen handelt es sich um das Zusammenwirken der lexikalischen Semantik und der Verknüpfung der Wörter im Satz.

Об авторе

Натаров Илья

Натаров Илья

Родился 09 апреля 1980 года в городе Баку, в этом же году переехал в Запорожье.
В 2003 году закончил Запорожский Государственный Университет и получил диплом преподавателя немецкого языка и немецкой литературы.

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